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Zahnärztlicher Arbeitskreis Siegen


Nächste Veranstaltung: Dienstag, 10. Oktober 2017 um 19:00 Uhr - Artikulatoren, was hat sich getan, was kommt?

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Aktuell Archiv

Monatliche Veranstaltungen des ZAAK

Hier finden Sie eine Übersicht der monatlichen Veranstaltungen des Zahnärztlichen Arbeitskreises Siegen (ZAAK).

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Die nächste Veranstaltung:

10
Okt
2017

Artikulatoren, was hat sich getan, was kommt?

Dynamik versus Statik oder warum muss Zahnersatz oft okklusal korrigiert werden?!
Arcon oder Non Arcon,das ist hier die Frage.
Wie nutzen wir Informationen aus dem Gesichtsbogen und Clinometer um funktionellen Zahnersatz umzusetzen.
Was sagen Situationsmodelle über den Patienten und wie kann die Information im Artikulator umgesetzt werden.
Kann man Kaudruck im Artikulator darstellen und wenn ja wie.
Dynamischer Patient gegen starres Gipsmodell , welche Problematiken wir erkennen und wie wir sie praktisch lösen.
Neues aus der virtuellen Welt und warum Dynamik auch Digital immer wichtiger wird.
Analoger Artex CR und sein digitaler Zwillingsbruder eine notwendige Symbiose.

Jens Schmidt Fa. Amann Girrbach GmbH, Pforzheim

VITA

  • Ausbildung zum Zahntechniker im Zahnklinikum Gießen von 1996 -1999.
  • Von 2000 -2009 praktizierender Zahntechniker im Dentallabor Thomas Arnold in Bad Nauheim mit Schwerpunkt CAD/CAM Technik ,Referenzlabor für KaVo Digital/Everest.
  • Seit Juni 2009 Fachberater Dentalmedizintechnik bei Firma AmannGirrbach mit Schwerpunkt Funktionsdiagnostik und CAD/CAM.

Dienstag, 10. Oktober 2017 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


Zukünftige Veranstaltungen:

10
Nov
2017

54. wissenschaftliche Herbsttagung

Programm

  • ab 13.00 Uhr 
    Dentalausstellung
  • 14.00 Uhr  
    Begrüßung und Eröffnung, Prof. Dr. Dr. B. Hell, Siegen
  • 14.15 – 15.15 Uhr
    Prof. Dr. J. Deschner, Bonn
    Ätiologie und Pathogenese der Parodontalerkrankungen heute
  • 15.15 – 15.45 Uhr
    Pause und Dentalausstellung
  • 15.45 – 16.45 Uhr
    Prof. Dr. J. Deschner, Bonn
    Diagnostik und Planung
  • 16.45 – 17.15 Uhr 
    Pause und Dentalausstellung
  • 17.15 – 18.15 Uhr        
    Prof. Dr. R. Rößler, Köln / Ludwigshafen
    Manuelle und maschinelle nichtchirurgische Parodontaltherapie
  • 18.15 – 18.30 Uhr        
    kurze Pause und Dentalausstellung
  • 18.30 - 19.30 Uhr        
    PD Dr. P. Jervoe-Storm, Bonn
    Antibiotische und andere Begleittherapien
  • anschl. Abendessen

Generalthema: Praxisnahe Parodontologie

14:15 Uhr
Ätiologie und Pathogenese der Parodontalerkrankungen heute
(Prof. Dr. J. Deschner, Bonn)

Die zahlreichen molekularen und zellulären Prozesse bei der Entstehung und Progression der Parodontitis sind extrem komplex und bei Weitem nicht vollständig verstanden. Andererseits handelt es sich bei der Ätiopathogenese um eines der modernsten und spannendsten Gebiete in der Parodontologie. Parodontitis wird verursacht durch parodontalpathogene Mikroorganismen im subgingivalen Biofilm. Diese Mikroorganismen können die Entstehung und Progression der Parodontitis induzieren, indem sie die Wirtsabwehr zum Teil umgehen, unterdrücken, fehlleiten oder aber vor allem eine überschießende Wirtsantwort hervorrufen. Bei der Parodontitis handelt es sich um eine komplexe Erkrankung, für die zusätzlich zu den Mikroorganismen weitere Risikofaktoren, z.B. Rauchen, genetische Disposition, systemische Erkrankungen und psychischer Stress, verantwortlich sind. Das zunehmend bessere Verständnis der einer Parodontitis zugrundeliegenden Pathomechanismen wird zukünftig nicht nur neue präventive, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eröffnen, sondern auch helfen,
die Interaktionen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen weiter zu entschlüsseln. Der Vortrag soll daher einen kurzen Überblick über die Entstehung der Parodontitis geben und mit neuen Erkenntnissen auf diesem Gebiet vertraut machen.

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15:45 Uhr
Diagnostik und Planung
(Prof. Dr. J. Deschner, Bonn)


Parodontitis stellt eine chronische Entzündungserkrankung mit hoher Prävalenz dar, die unbehandelt zu fortschreitendem Knochen- und Attachmentverlust sowie Zahnausfall führen kann. Die frühzeitige Diagnose und erfolgreiche Behandlung sind daher essenziell für den Erhalt der Mund- und Allgemeingesundheit sowie der Kaufunktion. Dabei sollte die Diagnostik vor allem effektiv und effizient sein, moderne Verfahren einbeziehen und eine verlässliche Dokumentation ermöglichen. Welche parodontal-diagnostischen Maßnahmen sind bei unseren Patienten erforderlich? In welchem Abstand müssen diese durchgeführt werden? Welche zusätzlichen Tests (mikrobiologische, biochemische, genetische) stehen derzeitig zur Verfügung? Welche Vor- und Nachteile weisen solche Testsysteme auf? Wann sollten solche Tests zum Einsatz kommen? Und welche Konsequenzen ergeben sich aus der Diagnose für die Behandlungsplanung? Der Vortrag widmet sich dieser wichtigen Thematik und versucht, auf diese Fragen klare und praxistaugliche Antworten zu geben.



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17:15 Uhr
Manuelle und maschinelle nichtchirurgische Parodontitistherapie
(Prof. Dr. R. Rößler, Köln / Ludwigshafen)


Kaum ein Fach in der Zahnheilkunde hat in den vergangenen Jahren eine solche Dynamik entwickelt wie die Parodontologie. Vor diesem Hintergrund erscheinen tradierte Behandlungsverfahren höchst aktuell, obwohl sie nach wie vor den bekannten Limitationen unterliegen. Zentraler Bestandteil der initialen Parodontitistherapie ist die mechanische Entfernung der Wurzelauflagerungen und des Biofilms. Hierbei kommen neben den traditionellen Handinstrumenten auch schall- oder ultraschallbetriebene, oszillierende Scaler und weitere therapeutische Verfahren wie Laser- oder photodynamische Verfahren zum Einsatz. In dem Vortrag werden aus den Bereichen der biofilmorientierten Parodontitistherapie der aktuelle Kenntnisstand vermittelt, und auf dem Boden der vorhandenen Evidenz die Praxistauglichkeit der Verfahren und Strategien beleuchtet.

 

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18:30 Uhr
Antibiotische und andere Begleittherapien
(PD Dr. P. Jervoe-Storm, Bonn)


Die Akkumulation bakterieller Biofilme (dentale Plaque) gilt als primärer ätiologischer Faktor für die Entstehung und Progression parodontaler Entzündungen. Damit ist der Einfluss auf den bakteriellen Biofilm in den subgingival gelegenen Wurzeloberflächen ein zentraler Bestandteil der Parodontitistherapie. Das Spektrum von verschiedenen Therapiekonzepten wird immer größer, es reicht von der reinen mechanischen Entfernung des Biofilmes bis hin zur adjuvanten Antibiotikatherapie. Die genaue Diagnostik spielt dabei eine große Rolle, sowohl bei der Erstuntersuchung, um möglichst parodontale Schäden früh zu erkennen, als auch im Verlauf der Therapie, um einen akuten oder einen chronischen Behandlungsbedarf abzuschätzen. Der klinische Nutzen mikrobiologischer Diagnostik in der Praxis und ihre Konsequenz wird hinterfragt. Anhand verschiedener Fallbeispiele werden die Möglichkeiten und Grenzen der adjuvanten Antibiotikatherapie in der Parodontologie vorgestellt. Verschiedene Alternativen, wie z.B. Laser oder die Antimikrobielle Photodynamische Therapie, stehen bei der Wurzeloberflächen-bearbeitung zur Verfügung.


Das Wichtigste im Rahmen der parodontalen Therapie
Die Anamnese, sowie ein klinischer Screening Test, wie z.B. der PSI, sollte bei jedem Patienten regelmäßig erhoben werden, um eine Früherkennung (entzündlicher) Veränderungen zu ermöglichen.
Eine sorgfältige Erhebung der Befunde, sowohl allgemeinmedizinische als auch klinische und röntgenologische, ist die absolute Voraussetzung für eine genaue Diagnose und Behandlungsplanung. Die seit 1999 (in 2015 revidierte) gültige Nomenklatur der parodontalen Erkrankungsformen hat die Diagnosen aggressive bzw. chronische Parodontitis eingeführt.
Aus den klinischen Befunden ergibt sich zwar die Behandlungsplanung, aber es ist wichtig zu verstehen, was uns die klinischen und röntgenologischen Befunde sagen. Bei der Behandlung von Patienten, die auf konventionelle Therapiemaßnahmen nicht ansprechen, kann ein zur mechanischen Therapie unterstützender antimikrobieller Wirkstoff hilfreich sein. Eine Identifikation parodontopathogener Mikroorganismen kann eine interessante zusätzliche Option sein.


Die UPT – die eigentliche Therapie
Bakterien gelten als primärer ätiologischer Faktor für die Entstehung und Progression parodontaler Entzündungen. Die Entfernung des bakteriellen Biofilms von den supra- und subgingival gelegenen Wurzeloberflächen ist ein wesentlicher Bestandteil der Parodontitistherapie. Die supragingivale Plaquekontrolle durch die häusliche Mundhygiene des Patienten reicht alleine nicht aus, um parodontale Schäden zu verhindern, auch subgingival muss instrumentiert werden.
Da die Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, wird sich der dauerhafte Erfolg jedoch nur mit einer lebenslangen Nachsorge halten lassen. Um die langfristige parodontale Stabilität und eine parodontale Infektionskontrolle zu gewährleisten, ist die professionelle Betreuung im Sinne einer unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) zwingend notwendig. Dies gilt sowohl für natürliche Zähne als auch für Implantate.
Eine Einstufung der Patienten in niedriges, mittleres und hohes Parodontitisrisiko hilft nicht nur bei der Planung der UPT, sondern vor allem die Patientengruppe zu identifizieren, die eine engmaschige Betreuung am nötigsten hat. Die Datenlage zeigt mittlerweile, dass auch Zähne die als kritisch eingestuft wurden, über 20 - 30 Jahren erhalten werden konnten.



Freitag, 10. November 2017 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


11
Nov
2017

54. wissenschaftliche Herbsttagung

Programm

  • 09.00 Uhr                    
    Begrüßung für den 2. Tag
    Prof. Dr. Dr. B. Hell, Siegen
  • 09.15 – 10.15 Uhr
    Prof. Dr. R. Rößler, Köln/Ludwigshafen
    Können wir uns den Zahnerhalt überhaupt leisten?
  • 10.15 – 10.45 Uhr Pause und Dentalausstellung
  • 10.45 – 11.45 Uhr 
    Dr. J. Tunkel, Bad Oeynhausen
    Die chirurgische Parodontaltherapie – wann resektiv, wann regenerativ, was wenn es nicht klappt
  • 11.45 – 12.15 Uhr
    Pause und Dentalausstellung
  • 12.15 – 13.15 Uhr 
    Prof. Dr. J. Deschner, Bonn
    Auswirkungen der parodontalen Erkrankung und  deren Therapie auf den Gesamtorganismus
  • 13.15 – 13.30 Uhr
    Zusammenfassung und Schlusswort
    Prof. Dr. Dr. B. Hell, Siegen

Generalthema: Praxisnahe Parodontologie

09:15 Uhr
Können wir uns Zahnerhalt im Grenzfall leisten?!
(Prof. Dr. R. Rößler, Köln / Ludwigshafen)

Die alleinige Parodontalbehandlung, ohne nachfolgende unterstützende Betreuung und Sicherung des Behandlungserfolges, hat sich als nicht nachhaltig erwiesen. Rezidive und/oder weitere Destruktionen sind die Folge und zwangsläufig mit einer kostenmäßig aufwendigeren „Nachtherapie“ (implantologisch, konventionell prothetisch) verbunden. Zahlreichen Studien konnten belegen, dass durch ein konsequentes Nachsorgeprogramm auch bei Patienten mit weit fortgeschrittenen Parodontopathien, langfristiger Zahnerhalt möglich ist. Anhand von klinischen Langzeitbeispielen aus einer parodontologisch spezialisierten Zahnarztpraxis werden die wissenschaftlichen Daten belegt.

 

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10:45 Uhr
Die chirurgische Parodontitistherapie – wann resektiv, wann regenerativ, was wenn es nicht klappt
(Dr. J. Tunkel, Bad Oeynhausen)


Die Behandlung parodontal erkrankter Patienten gewinnt in der täglichen Praxis zunehmend an Bedeutung. Dabei stellen gerade die schwer erkrankten Patienten den Zahnarzt vor
die Aufgabe, konservative, resektive und regenerative Eingriffe gezielt und vorhersagbar einzusetzen. Einem minimalinvasiven Vorgehen wird hierbei mehr und mehr der Vorzug vor ausgedehnten, traumatischen Eingriffen gegeben. Aufgrund einer Vielzahl an therapeutischen Möglichkeiten wird es zunehmend komplexer, die richtigen Behandlungsstrategien für den einzelnen Fall zu entwickeln. Welche Maßnahmen dienen der Infektionskontrolle und welche operativen Eingriffe sind im Zuge korrektiver Maßnahmen indiziert? Unter welchen anatomischen und technischen Voraussetzungen ist es möglich, eine Regeneration des Parodontiums zu erreichen, wann sind nur reparative Maßnahmen Erfolg versprechend? Was machen wir, wenn die Therapie nicht zum gewünschten Erfolg führt? Diese Fragen sollen aus der Sicht des Praktikers erläutert und mit klinischen Fotos und Videos dargestellt werden.

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12:15 Uhr
Auswirkungen der parodontalen Erkrankungund deren Therapie auf den Gesamtorganismus
(Prof. Dr. J. Deschner, Bonn)


Bei der Parodontitis gelangen Bakterien und ihre Zellwandbestandteile sowie Entzündungsmediatoren über die parodontalen Blutgefäße in die systemische Zirkulation. Es wird angenommen, dass die Parodontitis über diese Zytokinämie und Bakteriämie den Gesamtorganismus negativ beeinflusst. Seit einigen Jahren widmet sich daher die parodontologische Forschung verstärkt den Wechselwirkungen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen (z.B. kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus, Adipositas, rheumatoide Arthritis, Osteoporose, Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson). Parodontale Erkrankungen können das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie den Blutglukosespiegel erhöhen. Andererseits können systemische Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus, die Entstehung und das Fortschreiten der Parodontitis begünstigen und die Antwort auf eine parodontale Behandlung negativ beeinflussen. Interventionsstudien haben zudem offenbart, dass durch eine parodontale Behandlung die Gefäßfunktion verbessert und der Blutglukosespiegel bei Diabetikern gesenkt werden kann. Der Vortrag widmet sich daher auch den Konsequenzen, die sich aus den Zusammenhängen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen für die Patientenaufklärung, Anamnese, Diagnostik, Therapie und weitere Betreuung von parodontal-erkrankten Patienten ergeben.

 

Samstag, 11. November 2017 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


12
Dez
2017

Digitale Implantatprothetik - was ist möglich?

Die Implantologie samt der Implantatprothetik hat sich in der letzten Dekade bedeutend verändert. Viele neue Techniken, sowohl die Behandlung als auch die Bauteile betreffend, führten zu wesentlichen Verbesserungen und schlussendlich zu besseren Behandlungsergebnissen.
Mit CAD/CAM und seinen modernen Fertigungstechnologien sind weitere Veränderungen der Implantologie erfolgt bzw. stehen auch weiter bevor. Volldigitale Workflows versprechen Erleichterungen im Behandlungsablauf und Zeitersparnis am Behandlungsstuhl. Diese basieren auf der langjährigen Erfahrung der CAD/CAM Technik aus dem prothetischen Feld.
Der Vortrag soll Einblicke in die Digitalisierung der Implantologie von der chirurgischen Phase über guided surgery bis hin zur definitiven prothetischen Versorgung mit dem Focus des volldigitalen Worklfows bieten. Darüber hinaus werden digitale Behandlungskonzepte anhand von Patientenfällen vorgestellt.

Dr. Jan Brandt, Frankfurt / M.

Studium:

  • 10/2000 – 12/2006 Zahnmedizin an der Goethe Universität Frankfurt am Main
  • 12/2006 Approbation als Zahnarzt

 

Promotion:

  • 07/2009 in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik (Prof. Dr. H.-Ch. Lauer) mit dem Titel „Belastungsabhängige Rotationsfestigkeit verschiedener Implantat-Abutment-Verbindungen -in vitro Untersuchung-“
  • seit 04/2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des ZZMK Carolinum (Direktor Prof. Dr. H.-Ch. Lauer),
  • seit 07/2009 Leiter der Prothetik-Sprechstunde der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ZZMK Carolinum Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • seit 05/2011 Spezialist für Prothetik der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien
  • seit 03/2012 Oberarzt im klinischen Bereich und Leiter des Kurses der Zahnersatzkunde II (Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ZZMK Carolinum Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • seit 05/2016 Leitender Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ZZMK Carolinum Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Dienstag, 12. Dezember 2017 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


9
Jan
2018

Schienentherapie (Anamnese, Diagnostik, Umsetzung, Vor- und Nachteile...)

ZA Joachim Feyen, Lennestadt

Dienstag, 9. Januar 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


6
Feb
2018

Die Versorgung des tiefen FZ-Traumas

Prof. Krastl, Würzburg

Dienstag, 6. Februar 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


13
Mär
2018

Wundversorgung / socket Preservation

Prof. Smeets, Hamburg

Dienstag, 13. März 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling

Jahreshauptversammlung der Mitglieder im Anschluss an den Vortrag

10
Apr
2018

GOZ 2012 - wo stehen wir heute?

In den 6 Jahren Geltung der novellierten GOZ hat es abrechnungstechnisch einige neue Entwicklungen gegeben.

Die entstanden aus veränderten Kommentierungen, neuen Leistungen und weiterentwickelter Rechtsprechung.

Bezgl. Neukommentierung werden Knochen-/ Weichteilmanagement und Komposit-Aufbauten betrachtet.

An neuen Leistungen werden z.B. Extrusionstherapie zum Alveolarknochen-/ Zahnwurzelerhalt vorgestellt.

Als wichtiges Beispiel für einen deutlich veränderten Rechtsrahmen wird auf Heil- und Kostenpläne eingegangen..

Ein Schlussteil geht auf das aktuelle Beanstandungsgeschehen mit Kurzstatements zu den TOP-FIVE ein.

Fragen werden gerne beantwortet, je nach Internetzugang ggf. mit Hilfe des Online-Abrechnungslexikon ALEX.

Dr. Peter H.G. Esser, Simmerath-Einruhr

Dr. med.dent. Peter H.G. Esser

  • Jahrgang 1945, Studium 1965-1970 in Köln,
  • Niederlassung in eigener Praxis 1972
  • Promotion über Werkstoffprüfung 1981
  • u.a. 6 Jahre Mitglied des Verwaltungs- und 8 Jahre Vorsitzender des Aufsichtsausschusses des Versorgungswerkes
  • und 8 Jahre Vizepräsident der Zahnärztekammer Nordrhein,
  • bis 1998 Mitglied des GOZ-Arbeitsausschusses der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
  • Autor (z.B. GOZ-Lexikon, Analogtafeln, Begründungsfibel, GOÄ-ZMK, GOZ-Praxiskommentar)
  • Vorträge auf über 2.000 halb- und ganztägigen Fortbildungskursen seit 1978
  • Dozent RWTH Aachen, Universitäts-Zahnklinik, "Berufskunde Zahnmediziner" SS 03-WS 04
  • Mentor des GOZ-Expertengremiums und Chefredakteur des Online-Abrechnungslexikons ALEX
  • GOZ-Berater der berufsständischen ZA-Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft eG, Düsseldorf

 

Dienstag, 10. April 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


8
Mai
2018

Kinder-ZHK (Tipps und Tricks für die tägliche Praxis)

Dr. Tuna, Attendorn

Dienstag, 8. Mai 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


12
Jun
2018

Die forcierte Extrusionstherapie

Massiv forcierte Extrusion zum Erhalt „eigentlich“ nicht mehr erhaltungswürdiger Wurzeln…

Die forcierte Extrusion hat zum einen die Indikation, "eigentlich" nicht mehr erhaltungswürdige, tief frakturierte respektive kariöse Zähne unter Berücksichtigung der biologischen Breite langfristig zu erhalten und zum anderen lässt sich präimplantologisch Alveolarknochen regenerieren. Zusätzlich lässt sich durch die Replantation einer Wurzelscheibe des extrahierten Zahnes sowohl die bukkale Knochenwand, als auch das umliegende Weichgewebe, einschließlich der ästhetisch hoch relevanten Papillen langfristig stützen.

Forcierte Extrusion

Die langsame Extrusion mit geringen Kräften (10 - 30 cN) um umliegendes Gewebe mit zu extrudieren wird  in der KFO routinemäßig genauso angewandt, wie die mittlere Extrusion mit Werten von 100 - 200 cN (verbunden mit einer Fibrotomie) zur reinen Extrusion z.B. nach tiefen Frakturen.

Bei der forcierten Extrusion mit bis zu 1000 cN wird der betreffende Zahn zumeist mit einem Gummiösenband (Fa. Ormco)  mit deutlich höheren Kräften vertikal aus der Alveole heraus bewegt. Dabei dient die natürliche Zahnwurzel als induzierender Faktor für die Reossifikation der apikalen Extrusionshöhle. Nach entsprechender Retentionsphase z.B. durch adhäsive Fixierung an die Nachbarzähne, kann die kompromittierte Zahnwurzel langfristig neu versorgt werden.

In jedem Fall ist diese Therapie einer chirurgischen Kronenverlängerung sowohl bzgl. der Hebelverhältnisse Wurzel/Krone, als auch bzgl. der Erhalts bzw. Verstärkung des peripheren Weichgewebes, einschließlich der Papillen deutlich überlegen.

Replantation einer Wurzelscheibe

Da selbst bei ursprünglich klarer Indikation für eine Extraktion mittlerweile stets eine Extrusion vorgeschaltet wird, hat dies zur Folge, dass gelegentlich schon als völlig aussichtslos geltende Zähne erhalten werden konnten. Ist die Extraktion jedoch unumgänglich wird direkt unterhalt des Zahnhalses eine etwas 2,5-3mm dicke Wurzelscheibe abgetrennt und exakt an ihre ursprüngliche Stelle replantiert. Auf diese Weise wird wiederrum das umliegende Weichgewebe "wie gewohnt" protektiv gestützt und zusätzlich die Alveole, einschließlich der bukkalen Knochenwand offen gehalten.  Da über den Stimulus der Dentinscheibe osteoinduktive Mechanismen zur Knochenneubildung angeregt werden (was keine künstliche Membran oder Knochenersatzmaterial leisten kann), knöchert die Alveole in wenigen Wochen vollständig aus.

Kasuistiken

Im Vortrag werden u.a. eigentlich völlig aussichtslose Fälle mit massiver Pus-und Fistelbildung, bis zu 80%iger Osteolyse und Lockerungs- und Furkationsgrad III gezeigt, die mittels forcierter Extrusion langfristig prothetisch neu versorgt werden konnten. Bei wirklich aussichtslosen Fälle  -diese Diagnose verschiebt sich immer mehr zu Gunsten des Zahnerhalts - wird gezeigt gezeigt werden, wie mittels einer replantierten Wurzelscheibe der bukkale Knochen voll erhalten  bzw. in einigen Kasuistiken sogar offensichtlich neuer Knochen generiert worden ist.

Beeindruckend an dieser Methode ist besonders die Tatsache, dass erstens nonoperativ und zweitens komplett ohne Fremdmaterialien erfolgreich therapiert wird. In der Tat ein grundsätzlich neuer biologischer  vielversprechender Therapieansatz.

Dr. Gernot Mörig, Düsseldorf

Nach Abschluss der Zahntechnikerlehre Beginn des Studiums der Medizin und Zahnmedizin 1979 in Göttingen. Im Jahr 1985 erfolgten die Approbation und im gleichen Jahr wurde die Promotion abgeschlossen.

 Nach vierjähriger Assistenztätigkeit in der Privatpraxis von Prof. Dr. J.-P. Engelhardt erfolgte 1989 die Niederlassung in Düsseldorf, wenige Monate später Umwandlung in eine reine Privatpraxis.

 

  • Seit 2001 Leiter des ganzheitlichen Praxiskonzeptes ‚ZahnGesundheit- Oberkassel’ mit vier verschiedenen Spezialisten im Team
  • Von 2001 bis 2004 Vorstandsmitglied der ‚Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde DGÄZ’ und Leiter der Zertifizierungskommission zum ‚Spezialisten für Ästhetik und Funktion in der Zahnmedizin’
  • Von 1996 bis 2005 Mentor der ‚Studiengruppe für ästhetische Zahnheilkunde’ am Karl-Häupl-Institut, Düsseldorf
  • Seit 2001 : Spezialist für Ästhetik und Funktion in der Zahnmedizin (DGÄZ)
  • Seit 2004 : Spezialist für Implantologie (EDA)
  • Seit 2008 : Lehrbeauftragter der Universität Düsseldorf

 Leiter und Referent diverser Fortbildungsveranstaltungen; unzählige Live-Demos  im In- und Ausland; Autor verschiedener Fachartikel über Ästhetik, Funktion und Forcierte Extrusionstechnik.

Fachliteratur kann unter: www.za-go.de abgerufen werden.

Dienstag, 12. Juni 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


10
Jul
2018

Thema noch nicht bekannt

N. N., ohne

Dienstag, 10. Juli 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


11
Sep
2018

Adhäsivtechnik - Neuentwicklungen unter besonderer Berücksichtigung der Versorgung pulpennaher Bereiche

Dr. Uwe Blunck, Berlin

  • 1975 Approbation als Zahnarzt
  • 1987 Promotion zum Dr. med. dent.
  • 1975-77 Tätigkeit als Assistent in zahnärztlicher Praxis
  • 1977-1984 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abt. Zahnerhaltung u. Parodontologie Freie Universität Berlin, Leiter Prof. Harndt
  • 1984 Ernennung zum Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung an der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin,  Leiter: Prof. Roulet
  • 1990/91  9 Monate Forschungsaufenthalt an der University of Florida, Gainesville, USA
  • 1994 nach Übernahme der Zahnklinik Nord in das Universitätsklinikum Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin am Zentrum für Zahnmedizin, Leiter: Prof. Roulet
  • 1.1.2003 bis 30.9.2008 unter komm. Leitung von Prof. Jahn
  • 2008 nach Fusion der Zahnkliniken der Charité-Universitätsmedizin Berlin zum Zentrum für Zahnmedizin Standort Aßmannshauser Str. Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie, Leiter: Prof. Kielbassa
  • 07.2011- 06.2013 Kommissarischer Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin im CharitéCentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • seit 06.2013 Oberarzt unter der Abteilungsleitung von Prof. Sebastian Paris
  •  Forschungsschwerpunkte:    Adhäsivsysteme, Kompositmaterialien, Versorgung von Zahnhalsdefekten

Dienstag, 11. September 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


9
Okt
2018

CAD / CAM im Labor

Strunk Zahntechnik, Siegen

Dienstag, 9. Oktober 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


16
Nov
2018

55. wissenschaftliche Herbsttagung

Generalthema: Toxikologie v. zä. Kunststoff-Füllmaterial, Fluoridtoxikologie, Toxikologie v. Nanopartikeln, Titanwerkstoffen, Füllmaterialien vor und nach Versorgung , Toxizitätstests a.d. Klinik u.i. der Praxis ...

Freitag, 16. November 2018 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


17
Nov
2018

55. wissenschaftliche Herbsttagung

Generalthema: Toxikologie v. zä. Kunststoff-Füllmaterial, Fluoridtoxikologie, Toxikologie v. Nanopartikeln, Titanwerkstoffen, Füllmaterialien vor und nach Versorgung , Toxizitätstests a.d. Klinik u.i. der Praxis ...

Samstag, 17. November 2018 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


11
Dez
2018

Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen - Was ist wichtig für die Praxis?

Hauptschwerpunkt dieses Vortrags liegt auf den differenzialdiagnostischen Aspekten oraler Erkrankungen. Es wird eine Systematik verwendet, die die üblichen dermatologischen Einteilungen verlässt und sich ausschließlich nach klinischen Merkmalen richtet:

Bei der Darstellung „Der helle Fleck“ wird unterschieden zwischen normalem Epithel (Einlagerung) und verändertem Epithel (Auflagerung, Epithelverdickung). In der Darstellung „Der dunkle Fleck“ werden erythematöse (Gefäßerweiterung, Epithelatrophie) versus blau-braun-schwarze Veränderungen (endogene und lokale Pigmentierungen, aber auch Tumoren wie das Kaposi Sarkom) diskutiert. Im Abschnitt „Der Substanzdefekt“ wird unterschieden zwischen passager und persistierend, wobei hier sowohl unspezifische Veränderungen wie die Aphthen, als auch bakterielle Erkrankungen wie die Lues und Autoimmunerkrankungen wie der Lichen planus dargestellt werden.

Als Fazit des Vortrags steht die Aussage, dass alle Läsionen, die nach Beseitigung der vermeintlichen Ursache nicht innerhalb von 7-10 Tagen regredient sind, auf (Prä)Malignität zu untersuchen sind.

Prof. Dr. med. dent. Andrea-Maria Schmidt-Westhausen, Berlin

Derzeitige Position:

Leiterin der Abteilung für Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie am CharitéCentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Ausbildung: 

  • 1976-82 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
  • 1982 Staatsexamen und Approbation
  • 1983 Promotion (Dr. med. dent.)
  • 1989 Fachzahnärztin für Oralchirurgie
  • 2001 Habilitation, Venia legendi für das Fach Oralchirurgie und Oralmedizin

 

Beruflicher Werdegang

  • 1982 - 1984 Assistenzzahnärztin in freier Praxis
  • 1984 - 1985 selbständig
  • 1985 - 1989 Mitarbeiterin der Abteilung für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie
  • 1989 - 2004 (Ltd.) Oberärztin der Abt. für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie, Zentrum für Zahnmedizin Campus Virchow-Klinikum
  • 01.10.2004 Berufung zur Universitätsprofessorin für das Fach Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und -Chirurgie an die Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Seit 1993 Mitglied des Prüfungsausschuss für die zahnärztliche Prüfung (Staatsexamen) für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie Oralchirurgie
  • Seit 2003 Mitglied des Prüfungsausschuss für die Fachzahnarztanerkennung „Oralchirurgie“

Schwerpunkte: Mundschleimhauterkrankungen, orale Manifestationen systemischer Erkrankungen, orale Manifestationen bei HIV/AIDS

Mehr als 75 peer reviewed Publikationen

Dienstag, 11. Dezember 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


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