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Zahnärztlicher Arbeitskreis Siegen e.V.


Nächste Veranstaltung: Dienstag, 14. Juni 2016 um 19:00 Uhr - "Hygienefit" für die Praxisbegehung

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Aktuell Archiv

Monatliche Veranstaltungen des ZAAK

Hier finden Sie eine Übersicht der monatlichen Veranstaltungen des Zahnärztlichen Arbeitskreises Siegen e.V. (ZAAK).

Um mehr Informationen zu einem Vortrag oder einem Referenten zu bekommen, klicken Sie bitte auf die gekennzeichneten Themen oder ReferentInnen.
Hinweis: Es stehen nicht zu allen Veranstaltungen weiterführende Informationen bereit!

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Die nächste Veranstaltung:

14
Jun
2016

"Hygienefit" für die Praxisbegehung

Gerade zahnärztliche Praxen stehen bei Begehungen nach dem Medizinproduktegesetz oder dem Infektionsschutzgesetz  derzeit im Fokus der Aufsichtsbehörden.
Zwar gibt es im Bereich des Medizinproduktegesetzes und der Betreiberverordnung eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Bezirksregierung und der Zahnärztekammer, allerdings wird auch hier immer deutlicher, dass auch die Sachverständigen selbstverständlich nur nach den Gesetzen und Verordnungen prüfen können.
Die Kernpunkte der Routinebegehung nach §26 MPG liegen in der Kontrolle der Aufbereitung sowie der technischen Sicherheit von Medizinprodukten. Konkret werden also alle Vorgänge und Dokumentationen zwischen dem Ende der Behandlung und der Bereitstellung zur Wiederverwendung geprüft. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Validierung der Prozesse sowie der maschinellen Aufbereitung von Kritsich B Instrumenten.
Die Auswahl der zu begehenden Praxis wird mittels Zufallsprinzip durch die ZÄK durchgeführt.
Neben diesen, fast schon zur Gewohnheit gewordenen Begehungen, treten in letzter Zeit auch wieder vermehrt die Gesundheitsämter auf den Plan. Hatten sich diese in der Vergangenheit fast ausschließlich auf anlassbezogene Begehungen (Anzeige oder  Hepatitis-Infektionen) festgelegt finden nun vermehrt auch Routine- bzw. Schwerpunktbegehungen statt.
Als Beispiel dienen hier die Landkreise Steinfurt und Coesfeld, die in 2014 ausgewählte Zahnarztpraxen begangen wurden, um einen Status zu ermitteln und das weitere Begehungsvorgehen fest zu legen.
Bei diesen Begehungen nach §36 IfSG steht die alltägliche Praxishygiene im Fokus. So werden die Einhaltung der Personalhygiene, der Hygieneplan und die Erfassung nosokomialer Infektionen überprüft. Auch Verfallsdaten von Arzneimitteln und Medizinprodukten stehen im Fadenkreuz der Begeher.
Abschließend kann gesagt werden, dass die Praxisbegehungen bundesweit stark zunehmen und die Umsetzung der RKI-Empfehlungen teils massiv eingefordert werden.
Für gut organisierte Praxen, die sich rechtzeitig mit den gesetzlichen Anforderungen beschäftigen und sich vorbereiten, sollte eine Begehung nach IfSG oder MPG aber keine große Hürde darstellen.

Mathias Lange, Münster

Leitung Hygienemanagement NWD Gruppe

Hygienefachberater
Zertifizierter QMB
Dental-Betriebswirt WB (SRH Hochschule Hamm)

geboren 1972 in Hamburg,

Qualifikation:        

  • Medizinprodukteberater nach §31 MPG
  • Sicherheitsbeauftragter der Berufsgenossenschaft
  • Hygienefachberater EQ Med
  • Hygienefachberater B.Braun Melsungen AG
  • Dentalfachberater IHK
  • Interner Auditor / Qualitätsmanagementbeauftragter

 

Berufliche Erfahrungen:     

  • Medizinprodukteberater Medizintechnik
  • Hygienefachberatung im niedergelassenen Operativen Bereich
  • Hygienefachberatung im niedergelassenen Zahnärztlichen Bereich
  • Qualitätsmanagementberatung im medizinischen Bereich
  • Hygienereferent


Organisationen:         

  • Deutsche Gesellschaft Sterilgutversorgung DGSV e.V.    



Weiterbildungen:         

  • jährliche Fortbildung Medizinprodukteberater
  • Fortbildungen bei der Hygiene-Industrie
  • Fortbildungen beim Institut für Hygiene und Umwelt, Hamburg
  • Fortbildungen an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen


Dienstag, 14. Juni 2016 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


Zukünftige Veranstaltungen:

5
Jul
2016

Neues aus der Radiologie - DVT für Endo und PA, mobile Geräte, Perspektiven

Univ.-Prof. Jürgen Becker, Düsseldorf

Dienstag, 5. Juli 2016 um 19:15 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


13
Sep
2016

Grenzen von Aligner-Systemen

Kieferorthopädie mit transparenten Schienen wurde mit großem Marketing-Aufwand in Deutschland durch die Firma Align Technology eingeführt und seither immer weiter verbessert. Der einzelne Zahn weiß nicht, wie ein auf ihn wirkendes Kraftsystem erzeugt wird -  durch Brackets und Draht oder durch herausnehmbare Schienen. Entscheidend ist, dass die Biomechanik stimmt. Dies ist indes gar nicht so einfach, denn durch unterschiedliche Zahnformen gelingt es nicht immer gleich gut, Zähne körperlich zu fassen und alle Bewegungen zu kontrollieren. Wo die natürlichen Unterschnitte allein nicht reichen, sollen Attachments die gewünschten Bewegungen bzw. die nötige Verankerung realisieren.

Der Aligner-Markt ist (auch) juristisch umkämpft. Aber die differierenden Ansätze verschiedener Anbieter unterscheiden sich nicht nur aus patentrechtlichen Gründen. Sie bieten auch durchaus unterschiedliche Vor- und Nachteile. Der Vortrag soll daher im Lichte der Literatur und eigener Studien Vor- und Nachteile sowie Grenzen der Aligner-Therapie beleuchten und die Herausforderungen benennen.

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Paul-Georg Jost-Brinkmann, Berlin

Vita

  • Nach dem Studium der Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin folgte 1985 zunächst eine Tätigkeit in freier zahnärztlicher Praxis und anschließend ein Wechsel in die Abteilung für Zahnärztliche Prothetik der Freien Universität Berlin.
  • Nach Promotion im Jahre 1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Kieferorthopädie an der Freien Universität.
  • Von 1990 bis 1991 einjähriger Forschungsaufenthalt an der Kyushu University in Fukuoka (Japan).
  • Seit 1991 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie.
  • Habilitation im Jahre 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin.
  • 2004 Annahme des Rufs auf die Professur für Kieferorthopädie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin;
  • seit 2009 Direktor der Abteilung für Kieferorthopädie, Orthodontie und Kinderzahnmedizin;
  • 2010 Ernennung zum Wissenschaftlichen Direktor des CharitéCentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
  • 2013 Verleihung der Ewald-Harndt-Medaille. Hauptarbeitsgebiete: Werkstoffkunde und Prophylaxe. (Mit)Autor von über 180 Artikeln und Buchbeiträgen sowie zweier Bücher.

Dienstag, 13. September 2016 um 19:15 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


4
Okt
2016

Vom Defekt zur Therapie: was, wann, wie: Indikation - Material - Befestigung

Für die Wiederherstellung verloren gegangener Zahnhartsubstanz steht eine Vielzahl von Materialien zur Verfügung. Doch welches Material bietet sich in Abhängigkeit des Destruktionsgrades an? Welches ist klinisch bewährt? Welche Befestigungsmethode ist empfehlenswert? Welche Materialien lassen sich bei multiplen Restaurationen kombinieren? Sind so genannte monolithische Materialien die Zukunft oder bereits jetzt die ultimative Lösung? Diese und weitere Fragen –gerne auch interaktiv während des Vortrages – werden erörtert werden.

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Sven Reich, Aachen

Vita

  • 05/1989 – 08/1994 Zahnmedizinstudium
  • 10/1994 – 11/2005 Zahnärztliche Prothetik-Uni Erlangen
  • 2005 Habilitation
  • 12/2005–09/2009 Zahnärztliche Prothetik-Uni Leipzig.
  • Seit 10/2009 Zahnärztliche Prothetik-Uniklinik Aachen (Direktor Prof. Dr. S. Wolfart)
    Dort seit 07/2012 W2-Professur für das Lehr- und Forschungsgebiet Computergestützte Zahnmedizin in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien

Dienstag, 4. Oktober 2016 um 19:15 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


11
Nov
2016

53. wissenschaftliche Herbsttagung

Generalthema: Rechtliche und steuerliche Aspekte in der Praxisführung

Freitag, 11. November 2016 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


12
Nov
2016

53. wissenschaftliche Herbsttagung

Generalthema: Rechtliche und steuerliche Aspekte in der Praxisführung

Samstag, 12. November 2016 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


13
Dez
2016

Periimplantitis heute

Der Fokus der implantologischen Forschung bis zur Jahrtausendwende lag eindeutig im Bereich der Osseointegration und führte zu veränderten Implantatoberflächen und verkürzten Einheilzeiten bis hin zur Sofortbelastung von Implantaten. Studien bestätigen die erfolgreiche Osseointegration von Implantaten (> 90 %) über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren. Jedoch weisen bis zu 47 % dieser Implantate einen periimplantären Knochenabbau auf. Wann ist dieser periimplantäre Knochenabbau eine Periimplantitis? Wie ist Periimplantitis definiert, wie häufig tritt sie auf und was sind die Ursachen? Diese Fragen beschäftigen uns derzeit in der Forschung. Die Periimplantitis scheint ein multifaktorielles Geschehen zu sein. Die Identifikation der einzelnen Faktoren ist andauernd und unterliegt derzeit einem Paradigmenwechsel. Aktuelle wissenschaftliche Daten widerlegen, wie ursprünglich angenommen, das das Vorhandensein eines Mikrospaltes und die hiermit assozierte „microleakage“ die Hauptursache der Periimplantitis ist. Die neuen Erkenntnisse werden im Rahmen dieses Vortrages vorgestellt und zum Abschluss werden mögliche Therapiekonzepte bei Implantaten mit Periimplantitis diskutiert.

Prof. Dr. Katja Nelson, Freiburg / i.B.

  • Vita:
    Studium der Zahnmedizin und Promotion an der Freien Universität Berlin
  • Fachzahnarztausbildung Oralchirurgie
  • Leitung der Implantologie und Spezialprothetik und Habilitation in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Charité Campus Virchow, Berlin
  • seit 2010 APL-Professorin und Leiterin der Sektion Implantologie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Universitätsklinikum Freiburg

Dienstag, 13. Dezember 2016 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


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