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Zahnärztlicher Arbeitskreis Siegen


Nächste Veranstaltung: Dienstag, 8. Mai 2018 um 19:00 Uhr - Kinder-ZHK (Tipps und Tricks für die tägliche Praxis)

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Aktuell Archiv

Monatliche Veranstaltungen des ZAAK

Hier finden Sie eine Übersicht der monatlichen Veranstaltungen des Zahnärztlichen Arbeitskreises Siegen (ZAAK).

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Hinweis: Es stehen nicht zu allen Veranstaltungen weiterführende Informationen bereit!

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Die nächste Veranstaltung:

8
Mai
2018

Kinder-ZHK (Tipps und Tricks für die tägliche Praxis)

Kinderbehandlung bringt meist eine große emotionale Beteiligung mit sich. Dies gilt sowohl für die Behandler wie auch für die Kinder und deren Angehörige !

Wie bekomme ich einen guten Einstieg mit den Kindern hin, was sind "Problemkinder" und wie kann ich reagieren. Der Vortrag möchte darstellen wie man die Kinderbehandlung in der normalen zahnärztlichen Praxis organisieren und einbinden kann. Sind erst einmal die Berührungsängste abgebaut, bietet die Kinderzahnheilkunde ein breites Spektrum an, welches ebenfalls auf

dem aktuellen Stand dargestellt werden soll. Am Ende bleibt Raum für Fragen und Diskussion

Dr. Arzu Tuna, Attendorn

Dr. Arzu Tuna

Dr. Arzu Tuna absolvierte 1997 das Studium der Zahnmedizin an der Universität zu Köln.

Von 1998 bis 2012 arbeitete Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie, in der sie ab 2001 die Leitung der Kinderzahnheilkunde übernahm.

Ihre Promotion erfolgte 2002 und 2005 wurde Sie von der DGK als eine der wenigen Spezialisten in der Kinderzahnheilkunde ernannt.

Seit 2012 praktiziert sie mit Dr. Baysal in eigener Praxisgemeinschaft in allen Bereichen der Zahnheilkunde und hat es beibehalten regelmäßig Fachartikel zu publizieren.

2015 gründete sie mit ihrem Partner Dr. Baysal zusammen die Privatpraxis Tuna/Baysal MYVeneers in Köln

Mitgliedschaften: DGK,DGZ,DGZMK,DGSZ, DGÄZ, DGZI

Dienstag, 8. Mai 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


Zukünftige Veranstaltungen:

12
Jun
2018

Die forcierte Extrusionstherapie

Massiv forcierte Extrusion zum Erhalt „eigentlich“ nicht mehr erhaltungswürdiger Wurzeln…

Die forcierte Extrusion hat zum einen die Indikation, "eigentlich" nicht mehr erhaltungswürdige, tief frakturierte respektive kariöse Zähne unter Berücksichtigung der biologischen Breite langfristig zu erhalten und zum anderen lässt sich präimplantologisch Alveolarknochen regenerieren. Zusätzlich lässt sich durch die Replantation einer Wurzelscheibe des extrahierten Zahnes sowohl die bukkale Knochenwand, als auch das umliegende Weichgewebe, einschließlich der ästhetisch hoch relevanten Papillen langfristig stützen.

Forcierte Extrusion

Die langsame Extrusion mit geringen Kräften (10 - 30 cN) um umliegendes Gewebe mit zu extrudieren wird  in der KFO routinemäßig genauso angewandt, wie die mittlere Extrusion mit Werten von 100 - 200 cN (verbunden mit einer Fibrotomie) zur reinen Extrusion z.B. nach tiefen Frakturen.

Bei der forcierten Extrusion mit bis zu 1000 cN wird der betreffende Zahn zumeist mit einem Gummiösenband (Fa. Ormco)  mit deutlich höheren Kräften vertikal aus der Alveole heraus bewegt. Dabei dient die natürliche Zahnwurzel als induzierender Faktor für die Reossifikation der apikalen Extrusionshöhle. Nach entsprechender Retentionsphase z.B. durch adhäsive Fixierung an die Nachbarzähne, kann die kompromittierte Zahnwurzel langfristig neu versorgt werden.

In jedem Fall ist diese Therapie einer chirurgischen Kronenverlängerung sowohl bzgl. der Hebelverhältnisse Wurzel/Krone, als auch bzgl. der Erhalts bzw. Verstärkung des peripheren Weichgewebes, einschließlich der Papillen deutlich überlegen.

Replantation einer Wurzelscheibe

Da selbst bei ursprünglich klarer Indikation für eine Extraktion mittlerweile stets eine Extrusion vorgeschaltet wird, hat dies zur Folge, dass gelegentlich schon als völlig aussichtslos geltende Zähne erhalten werden konnten. Ist die Extraktion jedoch unumgänglich wird direkt unterhalt des Zahnhalses eine etwas 2,5-3mm dicke Wurzelscheibe abgetrennt und exakt an ihre ursprüngliche Stelle replantiert. Auf diese Weise wird wiederrum das umliegende Weichgewebe "wie gewohnt" protektiv gestützt und zusätzlich die Alveole, einschließlich der bukkalen Knochenwand offen gehalten.  Da über den Stimulus der Dentinscheibe osteoinduktive Mechanismen zur Knochenneubildung angeregt werden (was keine künstliche Membran oder Knochenersatzmaterial leisten kann), knöchert die Alveole in wenigen Wochen vollständig aus.

Kasuistiken

Im Vortrag werden u.a. eigentlich völlig aussichtslose Fälle mit massiver Pus-und Fistelbildung, bis zu 80%iger Osteolyse und Lockerungs- und Furkationsgrad III gezeigt, die mittels forcierter Extrusion langfristig prothetisch neu versorgt werden konnten. Bei wirklich aussichtslosen Fälle  -diese Diagnose verschiebt sich immer mehr zu Gunsten des Zahnerhalts - wird gezeigt gezeigt werden, wie mittels einer replantierten Wurzelscheibe der bukkale Knochen voll erhalten  bzw. in einigen Kasuistiken sogar offensichtlich neuer Knochen generiert worden ist.

Beeindruckend an dieser Methode ist besonders die Tatsache, dass erstens nonoperativ und zweitens komplett ohne Fremdmaterialien erfolgreich therapiert wird. In der Tat ein grundsätzlich neuer biologischer  vielversprechender Therapieansatz.

Dr. Gernot Mörig, Düsseldorf

Nach Abschluss der Zahntechnikerlehre Beginn des Studiums der Medizin und Zahnmedizin 1979 in Göttingen. Im Jahr 1985 erfolgten die Approbation und im gleichen Jahr wurde die Promotion abgeschlossen.

 Nach vierjähriger Assistenztätigkeit in der Privatpraxis von Prof. Dr. J.-P. Engelhardt erfolgte 1989 die Niederlassung in Düsseldorf, wenige Monate später Umwandlung in eine reine Privatpraxis.

 

  • Seit 2001 Leiter des ganzheitlichen Praxiskonzeptes ‚ZahnGesundheit- Oberkassel’ mit vier verschiedenen Spezialisten im Team
  • Von 2001 bis 2004 Vorstandsmitglied der ‚Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde DGÄZ’ und Leiter der Zertifizierungskommission zum ‚Spezialisten für Ästhetik und Funktion in der Zahnmedizin’
  • Von 1996 bis 2005 Mentor der ‚Studiengruppe für ästhetische Zahnheilkunde’ am Karl-Häupl-Institut, Düsseldorf
  • Seit 2001 : Spezialist für Ästhetik und Funktion in der Zahnmedizin (DGÄZ)
  • Seit 2004 : Spezialist für Implantologie (EDA)
  • Seit 2008 : Lehrbeauftragter der Universität Düsseldorf

 Leiter und Referent diverser Fortbildungsveranstaltungen; unzählige Live-Demos  im In- und Ausland; Autor verschiedener Fachartikel über Ästhetik, Funktion und Forcierte Extrusionstechnik.

Fachliteratur kann unter: www.za-go.de abgerufen werden.

Dienstag, 12. Juni 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


10
Jul
2018

Testament, Volmachten, usw.

Die ReferentInnen zu dieser Thematik sind Herr und Frau Schormann aus der Anwaltskanzlei Schleifenbaum / Adler in Siegen

Anwaltskanzlei Schleifenbaum / Adler, Siegen

Dienstag, 10. Juli 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


11
Sep
2018

Adhäsivtechnik - Neuentwicklungen unter besonderer Berücksichtigung der Versorgung pulpennaher Bereiche

Die Adhäsivtechnik ist elementarer Bestandteil der modernen Zahnmedizin. Die Entwicklung der Adhäsivsysteme hat zu den Universaladhäsiven geführt, die sowohl in der Etch&Rinse-Technik als auch als selbst-ätzendes Adhäsiv eingesetzt werden können und ebenfalls die Haftung an Zirkonoxid-, Metall- und Komposit-Restaurationsoberflächen unterstützen. Somit können Universaladhäsive in einem breiteren Anwendungsbereich die Behandlung vereinfachen.

In dem Referat wird die Anwendung der Adhäsivsysteme in beiden Applikationstechniken kritisch dargestellt. Hinweise zur Vermeidung von Applikationsfehlern sollen helfen, postoperative Sensibilitäten zu verhindern. Dabei ist der Einsatz auf pulpanahen Dentinbereichen von besonderer Bedeutung. Durch die Anwendung der so genannten selektiven Kariesentfernung am pulpanahen Kavitätenboden besteht eine besondere Herausforderung darin, die tiefen kariös veränderten Dentinareale zu versiegeln, ohne die Pulpa durch Monomere zu schädigen.

Es werden folgende Fragen kritisch beleuchtet:

  • Sind Universaladhäsive tatsächlich universell einsetzbar?
  • Welche Arbeitsschritte bei der Anwendung von Adhäsivsystemen sind besonders techniksensibel?
  • Kann tatsächlich bei Anwendung der Adhäsivtechnik kariös verändertes Dentin in Pulpanähe zurückgelassen werden?

Dr. Uwe Blunck, Berlin

  • 1975 Approbation als Zahnarzt
  • 1987 Promotion zum Dr. med. dent.
  • 1975-77 Tätigkeit als Assistent in zahnärztlicher Praxis
  • 1977-1984 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abt. Zahnerhaltung u. Parodontologie Freie Universität Berlin, Leiter Prof. Harndt
  • 1984 Ernennung zum Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung an der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin,  Leiter: Prof. Roulet
  • 1990/91  9 Monate Forschungsaufenthalt an der University of Florida, Gainesville, USA
  • 1994 nach Übernahme der Zahnklinik Nord in das Universitätsklinikum Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin am Zentrum für Zahnmedizin, Leiter: Prof. Roulet
  • 1.1.2003 bis 30.9.2008 unter komm. Leitung von Prof. Jahn
  • 2008 nach Fusion der Zahnkliniken der Charité-Universitätsmedizin Berlin zum Zentrum für Zahnmedizin Standort Aßmannshauser Str. Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie, Leiter: Prof. Kielbassa
  • 07.2011- 06.2013 Kommissarischer Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin im CharitéCentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • seit 06.2013 Oberarzt unter der Abteilungsleitung von Prof. Sebastian Paris
  •  Forschungsschwerpunkte:    Adhäsivsysteme, Kompositmaterialien, Versorgung von Zahnhalsdefekten

Dienstag, 11. September 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


9
Okt
2018

CAD / CAM im Labor

Strunk Zahntechnik, Siegen

Dienstag, 9. Oktober 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


16
Nov
2018

55. wissenschaftliche Herbsttagung

Generalthema: Toxikologie v. zä. Kunststoff-Füllmaterial, Fluoridtoxikologie, Toxikologie v. Nanopartikeln, Titanwerkstoffen, Füllmaterialien vor und nach Versorgung , Toxizitätstests a.d. Klinik u.i. der Praxis ...

Freitag, 16. November 2018 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


17
Nov
2018

55. wissenschaftliche Herbsttagung

Generalthema: Toxikologie v. zä. Kunststoff-Füllmaterial, Fluoridtoxikologie, Toxikologie v. Nanopartikeln, Titanwerkstoffen, Füllmaterialien vor und nach Versorgung , Toxizitätstests a.d. Klinik u.i. der Praxis ...

Samstag, 17. November 2018 in der Bismarckhalle in Siegen-Weidenau


11
Dez
2018

Differenzialdiagnostik von Mundschleimhauterkrankungen - Was ist wichtig für die Praxis?

Hauptschwerpunkt dieses Vortrags liegt auf den differenzialdiagnostischen Aspekten oraler Erkrankungen. Es wird eine Systematik verwendet, die die üblichen dermatologischen Einteilungen verlässt und sich ausschließlich nach klinischen Merkmalen richtet:

Bei der Darstellung „Der helle Fleck“ wird unterschieden zwischen normalem Epithel (Einlagerung) und verändertem Epithel (Auflagerung, Epithelverdickung). In der Darstellung „Der dunkle Fleck“ werden erythematöse (Gefäßerweiterung, Epithelatrophie) versus blau-braun-schwarze Veränderungen (endogene und lokale Pigmentierungen, aber auch Tumoren wie das Kaposi Sarkom) diskutiert. Im Abschnitt „Der Substanzdefekt“ wird unterschieden zwischen passager und persistierend, wobei hier sowohl unspezifische Veränderungen wie die Aphthen, als auch bakterielle Erkrankungen wie die Lues und Autoimmunerkrankungen wie der Lichen planus dargestellt werden.

Als Fazit des Vortrags steht die Aussage, dass alle Läsionen, die nach Beseitigung der vermeintlichen Ursache nicht innerhalb von 7-10 Tagen regredient sind, auf (Prä)Malignität zu untersuchen sind.

Prof. Dr. med. dent. Andrea-Maria Schmidt-Westhausen, Berlin

Derzeitige Position:

Leiterin der Abteilung für Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie am CharitéCentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Ausbildung: 

  • 1976-82 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
  • 1982 Staatsexamen und Approbation
  • 1983 Promotion (Dr. med. dent.)
  • 1989 Fachzahnärztin für Oralchirurgie
  • 2001 Habilitation, Venia legendi für das Fach Oralchirurgie und Oralmedizin

 

Beruflicher Werdegang

  • 1982 - 1984 Assistenzzahnärztin in freier Praxis
  • 1984 - 1985 selbständig
  • 1985 - 1989 Mitarbeiterin der Abteilung für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie
  • 1989 - 2004 (Ltd.) Oberärztin der Abt. für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie, Zentrum für Zahnmedizin Campus Virchow-Klinikum
  • 01.10.2004 Berufung zur Universitätsprofessorin für das Fach Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und -Chirurgie an die Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Seit 1993 Mitglied des Prüfungsausschuss für die zahnärztliche Prüfung (Staatsexamen) für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie Oralchirurgie
  • Seit 2003 Mitglied des Prüfungsausschuss für die Fachzahnarztanerkennung „Oralchirurgie“

Schwerpunkte: Mundschleimhauterkrankungen, orale Manifestationen systemischer Erkrankungen, orale Manifestationen bei HIV/AIDS

Mehr als 75 peer reviewed Publikationen

Dienstag, 11. Dezember 2018 um 19:00 Uhr im Hörsaal Diakonie-Klinikum Jung-Stilling


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