12.06.2012, Rezessionsdeckung




Thema:
Rezessionsdeckung

Referent:
Dr. R. Rössler, Marburg

Termin:
Dienstag, 12. Juni 2012, 19:00 Uhr c.t.

Ort:
Großer Hörsaal des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses, Siegen


 Zum Inhalt:

Möglichkeiten der plastisch-ästhetische Parodontalchirurgie

Rezessionen können sowohl bei guter als auch bei schlechter Mundhygiene entstehen. Die Hauptindikationen für die Rezessionsdeckungen sind ästhetisch/kosmetische Ansprüche des Patienten und sensible, freiliegende Zahnhälse. Die Rezessionsklassifikation nach Miller teilt die Defekte entsprechend deren Behandlungsprognose ein. So kann bei Rezessionen der Klassen I und II eine vollständige Rezessionsdeckung, bei Klasse III und IV Defekten nur eine unvollständige bzw. keine Deckung erwartet werden.

Die Operationstechniken für die Rezessionsdeckung können in zwei Hauptgruppen unterteilt werden: (1) die gestielten Lappen und (2) die freien Transplantate. Die gestielten Lappen werden in Rotationslappen (z.B. lateraler Rotationslappen, doppelter Papillenlappen, schräger Rotationslappen) und Verschiebelappen (z.B. koronaler Verschiebelappen, Semilunarlappen) unterteilt. Bei den freien Transplantaten unterscheidet man das freie Gingivatransplantat (epithelialisiert) und das freie subepitheliale Bindegewebstransplantat (nicht epithelialisiert).



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